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Kursangebote / Programm / Kursdetails

Wieso steht die Jülicher Innenstadt unter dem Schutz einer Denkmalbereichssatzung? Die Stadt wurde doch 1944 fast vollständig zerstört. Was soll da noch denkmalwürdig sein? Die Antwort ist, dass es das Erscheinungsbild des Wiederaufbaus der Nachkriegszeit ist, das unter Schutz steht. Diese Führung vermittelt, worin das Besondere dieses Wiederaufbaus besteht, der die Jülicher Innenstadt zu einem herausragenden stadtbaugeschichtlichen und kulturhistorischen Dokument der Nachkriegszeit werden ließ. Sie geht daher fast ausschließlich durch die historisch geprägte Jülicher Kernstadt; Zitadelle und Schloss werden nicht besichtigt. Der Wiederaufbau erfolgte auf dem über 470 Jahre fast unverändert überkommenen Stadtgrundriss der einstigen Idealstadtanlage der Renaissance. Zudem kann man am Stadtbild noch heute die Grundzüge der herzoglichen Bauordnung für die Festungsstadt des 16. Jahrhunderts ablesen. So prägen drei Elemente, Stadtgrundriss, Bauordnung und Zitate renaissancezeitlicher Architekturformen das unverwechselbare Erscheinungsbild Jülichs. Am Ende der Führung werden Sie Jülich sicherlich mit anderen Augen sehen.

Start: Pasqualini-Brücke, der stadtseitige Eingang der Zitadelle

Voranmeldung erforderlich!


Kosten

5,00 € *


Termin(e)

So. 21.10.2018, 11:00 - 13:15 Uhr


Kursort

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Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
So. 21.10.2018 11:00 - 13:15 Uhr   Jülich: Treffpunkt Pasqualini-Brücke (Stadteingang Zitadelle)